Editorial Design beginnt mit einer erstaunlich einfachen Frage: Wer soll das alles eigentlich lesen? Denn selbst der beste Inhalt hilft wenig, wenn man nach drei Seiten nicht mehr weiß, wo man gerade ist – oder freiwillig eingeschlafen ist.
Deshalb geht es nicht nur um schöne Seiten, sondern um Rhythmus, Orientierung und die richtige Balance zwischen Text, Bild und Weißraum. Überschriften wollen führen, Bilder erzählen mit, und manchmal entscheidet ein einziger Zeilenumbruch darüber, ob eine Doppelseite ruhig wirkt oder hektisch.
Magazine, Geschäftsberichte, Bücher oder Broschüren sehen am Ende oft ganz selbstverständlich aus. Als hätten sie nie anders aussehen können. Tatsächlich stecken dahinter unzählige kleine Entscheidungen, viel typografische Feinarbeit und die feste Überzeugung, dass gutes Editorial Design vor allem eines können muss: Lust aufs Weiterlesen machen.





